Meine erste 30-Tage-Challenge

Seit ich angefangen habe, mich mit dem digitalen Nomadentum auseinander zu setzen, bin ich immer häufiger auch über die sogenannten „30-Tage-Challenges“ gestolpert. Den meisten dieser Herausforderungen wird sich wohl im Fitnessbereich gestellt, aber ich habe schon seit mehreren Wochen eine ganze andere im Kopf.

Die 30-Tage-Challenges sind dafür da, neue Gewohnheiten in unseren Alltag zu integrieren, etwas Neues auszuprobieren und vor allem wohl, um an unserer Ausdauer zu arbeiten. Du kennst es vermutlich auch: Du hast eine neue Idee, möchtest etwas ausprobieren, fängst an – und hörst nach ein paar  Tagen wieder auf.

Weil es noch nicht zu Deiner Routine gehört und darum nicht ohne Anstrengung funktioniert. Und Anstrengung gefällt uns in der Regel gar nicht, vor allem, wenn sie nicht mit sofortigem Erfolg belohnt wird. Da übernimmt dann schnell unser Schweinehund wieder die Macht und redet uns ein, dass doch alles gut so ist, wie es ist und wir viel lieber faul in unseren Gewohnheiten bleiben sollen.

Ich finde diese 30-Tage-Challenges total spannend und würde gerne mal ausprobieren, ob sie sich wirklich so gut dafür eignen, etwas Neues in mein Leben zu integrieren. Mich begleitet schon seit einiger Zeit der Wunsch , eine ganz bestimmte Sache auszuprobieren und sie, wenn sie mir gut tut, in mein Leben zu integrieren: Meditation.

Fast alle Menschen, die mich dadurch faszinieren, dass sie ihren eigenen Regeln folgen, andere Menschen inspirieren und erfolgreich sind, nennen Meditation eine der wichtigsten Säulen in ihrem Leben. Sie hilft ihnen, den Kopf frei zu bekommen und auszumisten, Platz für Neues zu schaffen und mit sich selbst in Kontakt zu kommen und zu bleiben.

Da gerade der letzte Punkt für mich aktuell eine Herausforderung ist (warum, kannst Du hier nachlesen) will ich in den kommenden 30 Tagen ausprobieren, ob Meditation mir helfen kann, wieder mehr bei mir zu sein und das Chaos da draußen auch wirklich als draußen wahrzunehmen.

Ich habe während der super stressigen Dezemberwochen in Hamburg schon mal die Meditations-App 7Mind ausprobiert – allerdings sehr unregelmäßig und irgendwann gar nicht mehr. Leider. Vielleicht, weil ich mir keine 30-Tage-Challenge gesetzt habe. Das ändere ich nun und nehme mir vor, ab morgen jeden Tag eine Session der App zu machen ODER 5 Minuten so zu meditieren.

Wo ich dabei aktuell die größten Schwierigkeiten sehe? Darin, dass es im Hostel sehr schwierig ist, einen Ort zu finden, an dem man 5 Minuten ungestört ist. Dass ich hier keine Routine habe, in die ich die Meditation ganz bewusst einbauen kann. Dass ich mich davon verunsichern lasse, dass es sonst niemand hier zu machen scheint. Und dass die vielen Ortswechsel in den kommenden Tagen mich nicht die Ruhe finden lassen zu meditieren.

Meine täglichen Erfahrungen der Challenge werde ich mit Dir auf meiner Facebook-Seite teilen (hast Du ihr schon Deinen Like gegeben? ;)) und Dir an speziellen Punkten auch mit etwas ausführlicheren Blogartikeln erzählen, wie die Challenge sich anfühlt, ob ich mich jeden Tag an mein Vorhaben halte und natürlich, was diese bald hoffentlich neue Gewohnheit mit mir macht.

Meditierst Du? Wie hast Du angefangen? Und hast Du vielleicht einen guten Tipp für mich, um die 30 Tage durchzuziehen? Ich freue mich sehr über jeden Kommentar und jeden hilfreichen Hinweis 🙂

 

18 Kommentare zu „Meine erste 30-Tage-Challenge“

  1. Liebe Lisa,
    jedes Mal wenn das „ping“ ertönt und ein neuer Eintrag aufploppt renn ich zum nächsten PC und nehme mir die Zeit in Ruhe deinen neusten Eintrag zu lesen und freue mich immer wieder von dir zu lesen =)
    Ich bin super gespannt wie es dir mit der Meditation-Challenge ergeht – du weißt ja: aller Anfang ist schwer. Bei mir hat es die ersten Male überhaupt nicht geklappt, aber ich habe mir sagen lassen, dass auch beim Meditieren Übung das A & O ist. Und wenns nicht auf Anhieb klappt, dann ist das auch nicht schlimm!!!
    Ich drücke dich aus der Ferne :-*

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    1. Liebe Kathi, ach das ist so schön zu lesen, dass Du immer schon so gespannt auf weitere Artikel wartest 🙂 Dann macht das Schreiben gleich doppelt viel Spaß! Und auf die kommenden 30 Tage bin ich auch sehr gespannt. Heute ging es direkt los mit einer Yoga-Stunde – mehr dazu bald auf Facebook 🙂
      Drück Dich zurück :-*

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  2. Hallo Lisa , du inspirierst mich gerade sehr und so habe ich beschlossen , auch eine Challenge zu starten . Ab morgen werde ich 30 Tage lang täglich 20 Minuten spanisch lernen. Auf gute Lern-und Achtsamkeitserfolge hoffend , drücke ich uns Beiden ganz fest den Durchhalte- Daumen !!!!!
    Fühl dich ganz doll umarmt
    Greta

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    1. Ach wie schön, das freut mich riesig!!! Es ist ein tolles Gefühl zu wissen, dass Du von dem, was ich schreibe, inspiriert wirst 🙂 Viel Erfolg bei Deiner persönlichen Challenge und ich bin gespannt, wie es sich anfühlt!

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  3. Du gibst einfach alles, toll! Ich freue mich auch immer, von dir zu lesen! Schon witzig, dass das Leben unsere Wege jetzt wieder kreuzen lässt 😊 ich freu mich darüber sehr und auch, dich im Mai wiederzusehen! Wahrscheinlich bist du dann in Sachen digitaler Nomadenlifestyle schon an mir vorbeigesaust und kannst mir alles beibringen 😄

    Zum Meditieren: abgesehen von 7minds kann ich noch breathe empfehlen. Die App ist auf Englisch und man kann seinen Gemütszustand eingeben, bevor man beginnt. Im Hostel ist’s tatsächlich schwierig mit der Ruhe, aber vielleicht findest du ja morgens vorm Aufstehen 5 min Ruhe oder vorm Schlafengehen. Im Liegen hat meditieren auch was, find ich 😊 viel Spaß!

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    1. Danke Dir! Und ja, es ist wirklich spannend, mit wem das Leben unsere Wege manchmal noch mal kreuzen lässt – ich freu mich auch total darüber!

      Dein Tip bzgl Meditation wird in Tag 2 der Challenge direkt einbezogen 🙂

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  4. Ich stimme Greta zu, es ist wirklich inspirierend.

    Man überlegt unweigerlich, was man selbst machen könnte oder machen möchte.
    Vor ein paar Wochen nach meinem Besuch bei dir wäre es sicher gewesen, nicht sofort nach dem Aufwachen aufs Handy zu schauen.
    (Den Tipp hast du mir gegeben. 😉)
    Hat sogar einige Zeit lang ganz gut geklappt.

    Und jetzt?
    Bin ich rückfällig geworden!
    Warum?

    Die Zeitverschiebung bringt es mit sich, dass zumeist nachts, während wir schlummern, genau hier an diesem Ort etwas passiert!

    Und ich genieße es, am Morgen bei einem Kaffee für einen kurzen Moment in deine Welt abzutauchen, bevor der Tag beginnt.
    Und ich muss so gar nicht das Gefühl haben, dass du soweit weg bist, sondern vielmehr als hättest du mir damit einen guten Morgen gewünscht. 💛

    Danke, dass du uns so offen und ehrlich an deiner Reise teilhaben lässt!

    Und ich bin gespannt, wie es mit der Meditation !

    Ich denke, ich probiere mich derweil weiter am Klavier… 😊

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    1. Liebe Anna

      Vielen vielen Dank für den lieben Kommentar 🙂 und wie schön, dass ich schon zwei von Euch mit dem Artikel inspirieren konnte, auch nach kleinen Veränderungen Ausschau zu halten, die Euch evtl gut tun könnten.

      Das „nicht direkt aufs Handy gucken“ ist bei mir tatsächlich gerade auch wieder ein Problem und wird bei Tag 2 meiner Challenge Thema sein 😉

      Es freut mich zu hören, dass mein Blog Deine Morgene versüßt!

      Ganz liebe Grüße aus der Ferne und Nähe

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  5. Hey Lisa,
    bin gerade auf deinen Blog gestoßen – echt super!
    Das mit der 30-Tages-Challenge finde ich eine gute Sache (passend zu den guten Vorsätzen am Anfang des Jahres ;-)), ich drücke dir die Daumen dass du durchhältst! Wir forschen bei uns an der Uni zum Thema Achtsamkeit und meditieren fast täglich zusammen in unserer Arbeitsgruppe. Letztes Jahr hatten wir 2 Seminare von etablierten MBSR-Trainern und dazwischen hatten wir auch die Challenge, 7 Wochen täglich zu meditieren. Das war echt hart und wir waren uns alle unsicher, ob wir es schaffen. Immerhin konnten wir es von einer zunächst vorgeschriebenen halben Stunde täglich auf 15-20 Minuten „herunterhandeln“ ;-). Wir haben es aber im Arbeitsalltag in der Gruppe tatsächlich täglich geschafft und teilweise sogar freiwillig längere Sessions gemacht. Am Wochenende habe ich es zugegebenermaßen nicht immer konsequent durchgezogen. Aber das war auch ein wichtiger Punkt, den die Trainerin uns vermittelt hat: Nicht darüber ärgern wenn man es mal vergisst oder einfach nicht schafft, einfach weitergehen zum nächsten Tag und diesem eine neue Chance geben. Dieser Gedanke hilft schon mal, das Ganze nicht zu verkrampft und zwanghaft zu sehen. 5 Minuten lassen sich ja eigentlich immer irgendwie in den Tagesablauf integrieren und dafür findet sich ja sicherlich auch immer ein ruhiges Plätzchen. Vielleicht ein warmes, sonniges, mein Chef hat letztens in der Sauna meditiert und war ganz begeistert 😉
    Viel Erfolg und eine tolle Reise weiterhin!
    Lg aus Hamburg,
    Annabell

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  6. Liebe Annabell, Danke für Deinen inspirierenden Kommentar! Bisher konnte ich die Meditation zum Glück auch immer unterbringen und heute ging es tatsächlich um genau das, was Du schreibst: akzeptieren was ist, ohne zu bewerten. Ein sehr wichtiger Ansatz! Danke 🙂
    Alles Liebe nach Hamburg, Lisa

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  7. Hi Lisa, finde ich super dass du das machen möchtest.

    Egal wo du dich auf dieser Welt befindest, in welcher Zeitzone, unter welchen Voraussetzungen, in welchem Zustand / Gemütszustand… auch immer: es wird nie ungestört(er), einfach(er), leicht(er), angenehm(er), machbar(er), routiniert(er), in Ruhe, schmerzfrei(er)… etc. 🙂

    Die Apps habe ich noch nie benutzt, aber ist sicherlich eine gute Starthilfe, falls es hilfreich ist und Sinn macht. Eigentlich gilt, einfach machen, dich zwingen egal was aussen oder innen so los ist – auch wenn es „nur“ 2 Minuten sind, oder 20…

    Ich wünsche dir, dass der Tag kommt dass dir „ohne“ etwas fehlt 🙂

    LG
    Feraye

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    1. Liebe Feraye,

      vielen Dank für Deinen Kommentar! Entschuldige die späte Antwort, ich war gerade 5 Tage offline im Dschungel 😉 Habe dort auch einige Male meditiert und überlege gerade, für ein paar Tage in ein Yoga Retreat als Volunteer zu gehen. Wäre glaube ich eine super Möglichkeit, mich ein bisschen intensiver damit auseinander zu setzen.
      Und Deine Worte helfen mir auf jeden Fall auch, dran zu bleiben!! Lieben Dank dafür!
      Wie lange meditierst Du denn schon?

      Liebe Grüße aus Santa Marta
      Lisa

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      1. Liebe Lisa, gar kein Thema 🙂 Das freut mich dass es irgendwie hilft! Ich habe bereits einige krasse retreats hinter mir, und mache das schon seitdem mehr oder weniger aber meistens regelmässig 🙂 Aber am wichtigsten dabei sind die inneren Einsichten die du hast, und nicht wirklich die Anzahl der Meditationsstunden die du auf dem Buckel hast. Wie bei allem gilt, du kannst in 1 Minute Einsichten haben, oder in 10 Jahren regelmässiger Meditation gar keine. Übung macht den Meister 😉

        Retreats tun immer gut, Yoga ist nicht schlecht. Vipassana Meditation ist sehr mächtig… falls du die Möglichkeit hast, einen retreat zu machen würde ich es dir ganz klar empfehlen!

        Viel Erfolg und liebe Grüße
        Que te vaya bien, un abrazo fuerte
        Feraye

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  8. Liebe Feraye, Du scheinst Dich auszukennen 🙂 Ich freue mich schon drauf, mich immer mehr mit dem Thema auseinander zu setzen – auch wenn ich ehrlich gesagt nicht gedacht hätte, dass ich gerade in Südamerika damit „infiziert“ werde 😉
    Alles Liebe, Lisa

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