BREAKING NEWS: Gastbeitrag auf Deutschlands größtem Reiseblog!

Okay, heute kommt jetzt einfach mal ein Artikel der ganz anderen Art 🙂 Falls du mir bei Instagram oder Facebook (oder im Idealfall beidem ;-)) folgst hast du es ja vielleicht schon mitbekommen: Ich bin gerade mega happy, aufgeregt und auch ein bisschen stolz. Denn ich durfte einen Gastbeitrag für Planet Backpack, den größten deutschen Reiseblog von der wundervollen Conni Biesalski schreiben. Und ja, ich freue mich gerade RICHTIG!! Und zwar auch, weil mich dieser Schritt eine ganze Menge Mut und Überwindung gekostet hat.

Ich kann mich noch genau an den Moment erinnern, als dieser Gastbeitrag das erste Mal vor meinem inneren Auge auftauchte. Es ist Ende April, ich sitze bei schwüler Hitze auf der Terrasse meines süßen Hostels in Cali, Kolumbien und scrolle mich leicht matschig durch den Facebook Newsfeed. Bis sich langsam ein Video von Conni ins Sichtfeld meines Bildschirms zieht mit dem Titel: „Ich suche Gastautoren für Planet Backpack“.

Sofort zuckt ein Energiestrom durch meinen von der Schwüle leicht trägen Körper. GEIL. Das ist DIE Chance. Völlig elektrisiert starre ich auf ihr Video und merke: krass, ich erfülle alle Bedingungen, die sie als Voraussetzung für eine Bewerbung stellt. Ich bin super motiviert, weiß, dass ich mich unbedingt bewerben will, habe plötzlich tausend Ideen – und klappe dann den Laptop wieder zu.

Erstmal überlegen. Erstmal nachdenken. Erstmal eine Strategie entwickeln, eine Idee für eine geniale Bewerbung.

Und jetzt, wo ich gerade so darüber nachdenke, soll ich das eigentlich wirklich machen?

Ich, die erst vor ein paar Monaten einen Blog gestartet hat? Der noch weit unter 1000 Follower hat? Den man also eigentlich überhaupt nicht ernst nehmen kann? Ich, die ja gar nicht so richtig weiß, wie man bloggt und was man so alles beachten muss? Ich, die noch so ganz am Anfang steht ihrer Ideen und ihrer neuen Lebensvisionen?

Ja genau Lisa, ganz sicher wird sich Conni dann für dich entscheiden. Is klar. Bewirbt sich ja auch sonst keiner. Manchmal nimmst du dir echt ne ganze Menge raus mit deinen Ideen und Visionen und bildest dir vielleicht ein bisschen viel auf dich ein. Und jetzt denk mal wieder über was Sinnvolles nach.

CUT.

Merkst du, was da passiert ist? Meine Euphorie, mein Energie, meine Kreativität sind innerhalb kürzester Momente in eine dunkle Zelle gesperrt worden. Von limitierenden Glaubenssätzen, die du vielleicht auch nur zu gut kennst:

Ich bin nicht gut genug.

Die anderen sind besser als ich.

Ich kann das nicht.

Diese zerstörerischen Biester, die dich am liebsten immer in deiner sicheren Komfortzone haben wollen, halten sich jederzeit bereit, um dein Feuer im Keim zu ersticken. Machen dir Angst. Löschen dich, wenn Du anfängst für etwas zu brennen. Machen dich klein, viel kleiner als du bist. Und reden dir ein, dass du schwach bist, selbst wenn du eigentlich immer wieder merkst, wie stark du eigentlich bist.

So viele Jahre habe ich auf sie gehört und ihnen geglaubt.

Aber fuck it, ich habe diesen Blog nicht umsonst risk happiness genannt. Soll ich dir hier einen erzählen, dass du von der Komfortzone in die Explorezone gehen sollst, dich deinen Ängsten stellen und ihnen mit Mut die Zunge rausstrecken sollst, während ich mich von ihnen einschüchtern lasse?

Nope.

Ich habe tief in meinem Gedächtnis gekramt, während ich krampfhaft versucht habe, mich dabei nicht von den Monstern ablenken zu lassen und habe Bilder, Worte und Erinnerungen gefunden, die mich stärken konnten und mir geholfen haben, das Runterbeten dieser fiesen Glaubenssätze zu stoppen.

Unter anderem einen wunderschönen Satz meiner Mama, den sie mir immer wieder sagt: „Alles darf, nichts muss gelingen.“

Und den Grundtenor vieler digitalen Nomaden, die auf ihrem Weg schon so viel weiter sind als ich: „Einfach machen“. Einfach machen. Gucken, was dabei rauskommt. Daraus lernen.

Und eine der hilfreichsten Fragen, die man sich selbst in solchen Situationen stellen kann: „Was wäre das Schlimmste, was jetzt passieren kann?“

Dass Conni sich bei mir nicht meldet oder mich ablehnt. Und dann? Würde die Welt untergehen? Nein. Hieße das, ich muss meinen Traum aufgeben und sollte am besten sofort aufhören zu schreiben? Nein. Ich wäre traurig und enttäuscht, ja, vielleicht auch peinlich berührt davon, es überhaupt probiert zu haben.

Aber andererseits: ich könnte auch einfach total stolz sein, dass ich es probiert habe. Dass ich meine Ängste überwunden habe. Dass ich etwas riskiert habe, das zu meinem Glück beitragen kann. Und wenn man es so sieht ist selbst der Worst Case gar nicht mehr so schlimm.

Wie die Geschichte weitergeht ist offensichtlich. Ich habe mich meinen Ängsten gestellt, habe meinen limitierenden Glaubenssätzen den Mittelfinger gezeigt und ihnen ins Gesicht geschmettert „Ist mir egal, ich machs trotzdem“. Ich hab mich hingesetzt, eine Mail an Conni verfasst und nach ein paar Wochen des Wartens und Zitterns eine Zusage von ihr bekommen.

Und heute, fast zwei Monate später, ist der Gastartikel online.

Die Story hinter dem Artikel erzähle ich dir um dir Mut zu machen. Um dir zu zeigen, dass wir alle Ängste, Sorgen und Selbstzweifel haben und uns so viele Chancen und Möglichkeiten verbauen, weil wir uns von ihnen in die Knie zwängen lassen.

Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.          (Hermann Hesse)

Ja, natürlich erschien es mir unmöglich, einen Gastartikel auf Planet Backpack zu veröffentlichen. Es ist nicht nur Deutschlands größter Reiseblog, sondern auch meine absolute Inspirationsquelle. Durch ihn bin ich letztes Jahr überhaupt auf den Lifestyle der digitalen Nomaden gestoßen und ich habe jeden Artikel verschlungen.

Conni ist seit vielen Monaten ein großes Vorbild für mich und inspiriert mich mit ihrer Story und den Messages, die sie in die Welt rausschickt, jeden Tag. Natürlich erschien es mir dann unmöglich, dass sie mich als Gastautorin auswählen würde.

Aber ich hab es einfach versucht. Einfach gemacht. Das Unmögliche möglich gemacht.

Und genau das wünsche ich dir auch. Wenn Du gerade Ängste hast: stell dich ihnen. Wenn du Zweifel hast: sag ihnen, dass du es probieren wirst.

Sei mutig. Überwinde dich. Riskier etwas. Vor allem, wenn es dich glücklich machen kann. Hab Vertrauen. Und Spaß an dem Prozess, den du anstößt.

Egal wie es ausgeht. Denn am Ende wirst du immer stolz auf dich sein können, dass du dich getraut hast und ein Stück über dich selbst hinausgewachsen bist.

Mit Liebe ❤
Deine Lisa

 

 

4 Kommentare zu „BREAKING NEWS: Gastbeitrag auf Deutschlands größtem Reiseblog!“

  1. Liebe Lisa ich bin gerade durch Zufall auf deinen Blog gestoßen und möchte dir erst mal für deinen Gastartikel gratulieren!! Es scheint immer unmöglich bis man es macht, nicht wahr? ;D Auch ich wurde erst durch Connies Blog auf diesen Lebensstil aufmerksam und plötzlich wusste ich wofür ich brenne. Ich hab gerade deine letzten Beiträge gelesen und kann nur sagen, du schreibst mir aus der Seele…ich bin auch gerade dabei einen Blog zu starten und bin seit kurzem frisch gebackener Jobaussteiger, da mir nach einer gefühlten Ewigkeit klar wurde, das es so für mich nicht weitergeht. Ich weiß zwar noch nicht genau was ich will und wie es jetzt weitergeht, aber ich wusste mit 100%iger Sicherheit, dass ich DAS nicht mehr wollte. Als der Schmerz dann (endlich) zu groß wurde, hab ich meine Kündigung eingereicht und versuche gerade herauszufinden, wie ich am besten in die digitale Nomadenszene einsteigen kann. Da mich seit langem Webdesign interessiert ich aber nie die Zeit hatte mich genauer damit zu beschädigen, beginne ich jetzt erst mal am 1.7. ein Fernstudium zum Webdesigner. Mal schauen was sich daraus ergibt und ob das vielleicht ein erster Einstieg in die ortsunabhängige Selbstständigkeit sein kann nach der wir doch alle streben. Wie bei den meisten hat mich das eingetrichterte Sicherheitsdenken lange Zeit schön brav da gehalten wo uns die Gesellschaft sehen will, aber ab jetzt lasse ich mich überraschen was die Zukunft so bringt und gehe Schritt für Schritt den steilen Berg zum digitalen Nomaden hinauf. Ich hab keine Ahnung wie hoch er sein wird, aber wenn ich oben bin werde ich die Aussicht genießen 😉 Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und hoffe du findest deinen Weg! Ich werde deine Beiträge auf jeden Fall, als Motivation weiterverfolgen.
    Keep on going!
    Andrea

    Gefällt 2 Personen

    1. Liebe Andrea,
      vielen Dank für deinen tollen Kommentar und deine Offenheit! Und natürlich: herzlichen Glückwunsch, dass du dich entschieden hast, jetzt deinen eigenen Weg zu gehen und zwar auf den „Pfoten“, die dich glücklich machen. Ich würde niemals sagen, dass das Digitale Nomadentum für jeden das richtige ist und schon gar nicht der Weg zum Glück. Du aber hast für dich herausgefunden, dass es der ist, den du gehen möchtest – und dann die Entscheidung zu treffen, es auch wirklich zu machen, kostet viel viel Mut und Überwindung und Vertrauen in sich selbst und ins Leben und du kannst stolz sein, dass du diesen ersten Schritt jetzt gehst! Selbst wenn der Berg steil ist und der Weg oft beschwerlich und anstrengend sein wird – geh weiter, bleib zwischendurch stehen, genieß die Aussicht und am allerwichtigsten: enjoy the process!
      Die Idee mit dem Fernstudium finde ich super, ich schaue mich gerade auch nach Weiterbildungen in dem Bereich um.
      Und hey, auch ich stehe jetzt nach einem halben Jahr immer noch hier und weiß nicht, wohin mich das alles führen wird, aber ich genieße es so sehr, diesen Weg zu gehen und diesen Lebensstil neu zu entdecken und mich ihm spielerisch anzunähern. Und wie du aus meinen Artikeln ja weißt: ich bin auch oft überfordert und unsicher und verliere für einen kurzen Moment das Vertrauen in mich. Aber dann erinnere ich mich immer wieder an mein WARUM und mache mir bewusst, wie dankbar ich für die Möglichkeit bin, so eine Freiheit zu haben.
      Ich wünsche dir ganz viel Erfolg und vor allem ganz viel Spaß bei deinen ersten Schritten und bin gespannt, wo wir uns auf diesem Weg noch mal begegnen! Du weißt ja, wo du mich findest 🙂
      Risk your own happiness ❤
      Lisa

      Gefällt 2 Personen

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