Von Morgenroutine, Persönlichkeitsentwicklung und anderen Selbstversuchen

Na was ist denn bei ihr los? Man hört und sieht so gar nichts mehr von ihr. Bisschen ruhig um sie geworden, oder? Facebook, Instagram und Blog schlummern gerade irgendwie so vor sich hin – hat sie keine Lust mehr auf riskhappiness, digitale Nomadentümer und so?

Kann sein, dass du dich das in letzter Zeit gefragt hast – nicht ganz unberechtigterweise. Es ist ruhig geworden – um mich, aber nicht in mir. Lust hab ich noch sowas von! Meine Online-Welt steht zwar gerade ein bisschen still, aber dafür dreht sich meine Offline-Welt umso schneller. Falls du wissen willst was gerade bei mir alles so los ist: hier gibts ein kurzes Update.

Ich könnte es mir eigentlich so schön gemütlich machen. Meine Finanzen werden vom Arbeitsamt geregelt, ich habe keine großartigen Verpflichtungen und könnte den ganzen Tag chillen, die Sonne genießen (wenn sie denn mal Teil des Hamburger Sommerprogramms ist), Serien gucken und das süße Nichtstun zelebrieren. Wenn ich wollte.

Will ich aber nicht.

Stattdessen will ich lernen. Mich weiterentwickeln. Wachsen. Mein Leben so gestalten, dass es mich glücklich macht.

Ich hab hundertzweiundneunzig Ideen im Kopf, die ich umsetzen will. Ich will neue Leute kennenlernen, mich inspirieren lassen und ganz viel entdecken. Ich bin gerade total hungrig. Aufs Lernen, aufs Entdecken. Aufs Leben. Und darum fütter ich mich mit Dingen, die den Hunger stillen.

Weiterbildung. Ja genau. Ich bin quasi wieder Studentin und in drei Monaten dann hoffentlich offiziell „zertifizierte Online Marketing Managerin“. Seit einiger Zeit tauche ich wieder täglich in die Welt der Vorlesungen ein – zum Glück, wie soll es auch anders sein, virtuell und digital. Ich lerne so Dinge wie SEO, Social Media Marketing und wie man seine Ziele am besten setzt (auch fürs normale Leben gar nicht so unspannend…).

Warum ich das mache? Um mich Ende des Jahres mit all dem neuen Wissen als Online Marketing Beraterin und virtuelle Assistentin selbständig zu machen. Und praktischerweise dann gleichzeitig auch zu lernen, mein eigenes Business bekannter zu machen 😉

Persönlichkeitsentwicklung. Klingt schwammig, I know. Und irgendwie so, als hätte ich das Gefühl, dass meine Persönlichkeit noch nicht ausgereift genug ist. Stimmt ja auch. Ich glaube, dass wir uns stetig und unser Leben lang immer weiterentwickeln und nie „fertig“ sind. Diese Entwicklung können wir entweder einfach passieren lassen oder sie ganz bewusst steuern – und ich hab mich für die aktive Variante entschieden.

Womit ich mich dann genau beschäftige? Dankbarkeit, Achtsamkeit, Meditation, Komfortzone, Glaubenssätze. Und ja, auch irgendwie Spiritualität. Ohne, dass es sich wie so „Esoterik-Quatsch“ anfühlt.

Ich lese ganz viele Bücher wie Big Five for Life oder The Secret, die sich mit persönlicher Weiterentwicklung beschäftigen und höre mir fast täglich den Podcast Happy, Holy & Confident von der wunderbaren Laura Seiler an. Und finde es so unglaublich spannend, was ich über mich und das Leben lerne. Nicht nur über all das Positive, sondern auch und vor allem die schwierigen Phasen.

Warum ich das mache? Weil es mir Spaß macht, mich jeden Tag ein Stückchen besser kennen zu lernen. Das Leben zu verstehen und mich immer wieder meinen eigenen Ängsten, Grenzen und Glaubenssätzen zu stellen. Ich find das alles so mega spannend und faszinierend.

Morgenroutine. Ich stehe jeden Morgen um 6:30 Uhr auf und feile seit mehreren Wochen an meiner schönsten und positivsten Morgenroutine – jepp, absolut freiwillig. Eben weil ich das alles so spannend finde. Angefangen hat es mit ein paar Minuten Meditation – erst mit der 7Mind App, später mit der Headspace App und mittlerweile bin ich auch hier Laura treu und nutze die geleiteten Meditationen in ihrem Podcast.

Inspiriert durch die Erfahrungen von anderen und das Buch Miracle Morning – die Stunde die alles verändert mache ich mittlerweile zusätzlich jeden Morgen Sport, schreibe (mal Morgenseiten, mal in mein Gratitude Journal) und mache mir meine Ziele und Visionen bewusst. Inklusive Frühstück gehen da meist so 90 Minuten für drauf – und all das mit meinem Handy im Flugmodus.

Das ist übrigens eine der besten und effektivsten Veränderungen, die ich in den vergangenen Wochen umgesetzt habe: morgens mindestens eine Stunde ohne Handy, dafür aber komplett bei und mit mir zu sein, ohne äußere Einflüsse und den automatisch eingeschalteten Reaktionsmodus. Handy aus, Higher Self an.

Warum ich das mache? Um mir wirklich regelmäßig die Zeit für zumindest einige der Dinge zu nehmen, die mir wichtig sind. Morgens gelten noch keine Ausreden wie „Ich schaffs nicht mehr“, „der Tag war zu anstrengend“ oder „Ach, jetzt bin ich doch noch spontan verabredet“. Außerdem starte ich gleich mit viel mehr Energie und Fokus in den Tag – probiers doch auch mal aus!

Neue Projekte. In meinem Kopf wuseln die Ideen für neue Projekte momentan nur so umher – manchmal so wirr, dass ich sie nicht fassen kann. Aber ich versuchs natürlich immer wieder. Und wenn ich dann mal eine gegriffen habe fang ich an zu brainstormen und zu planen.

Warum ich das mache? Um nicht stehen zu bleiben, mich auszuprobieren und dabei besser kennenzulernen. Um meine Kreativität auf unterschiedlichsten Wegen auszuleben und somit langfristig (oder zumindest für so lange ich Lust habe) den für mich erfüllendsten Kanal dafür zu finden. Und irgendwie auch, weil ich mich meinen Ideen gegenüber zu verpflichtet fühle, um sie einfach störrisch zu ignorieren.

Ernährungsumstellung. Ich versuche seit ein paar Wochen, mich größtenteils basisch zu ernähren. Vor allem heißt das gerade, Weizen und Milchprodukte wegzulassen – also auf den ersten Blick so ungefähr alles, was geil ist. Und dann vertrag ich auch dummerweise Soja nicht – ganz blöde Kombi. Dementsprechend viel Zeit nimmt das irgendwie dann doch gerade in Anspruch. Auch wenn ich zwischendurch immer mal wieder mit nem Kaffee oder ner Kugel Eis sündige. Ohne Sünden ist das Leben auch irgendwie nur halb so spannend, oder?

Warum ich das mache? Ich hab seit Jahren ständig irgendwelche nervigen und bisher für alle Ärzte unerklärlichen Probleme mit Magen, Darm und was da alles so zugehört. „Ja also das wird dann wohl mit Ihrer Psyche zusammenhängen“ hör ich dann meistens. Kann auch gut sein. Aber bestimmt nicht nur. Und da meine Ärztin irgendwann mal zu mir gesagt hat, dass ich mich langfristig doch mal mit basischer Ernährung auseinandersetzen sollte, hab ich das ganz kurzfristig mal gemacht.

Und dann sind da ja noch all die spannenden privaten Termine, die aktuell so anstehen. Zwei meiner Freundinnen heiraten diesen Sommer und bei meiner lieben Anna habe ich sogar die große Ehre, sie als Trauzeugin zu begleiten. Auch hier ist natürlich ganz viel Kreativität, Planung und Vorfreude angesagt! Dreißigste Geburtstage stehen an, Besuche bei meiner Family und auch das ein oder andere Seminar.

Warum ich das mache brauch ich glaub ich nicht zu erklären, oder? Liebe, Liebe, Liebe.

Die steckt sowieso in fast allem, was ich mache und dann blutet mir auch immer wieder das Herz, dass ich mir gerade so wenig Zeit nehme, Dinge mit dir zu teilen. Darum erzähl ich dir hier jetzt zumindest, dass ich jeden Morgen um halb sieben mit einem halbwegs erzwungenen (weil noch so früh), aber irgendwie auch ehrlich gemeinten (weil alles so spannend) Lächeln das Bett verlasse, dankbar bin für alles, was ist und noch kommen wird, während ich zu Reggaeton durch die Wohnung hüpfe und meinen Ingwertee ziehen lasse und aktuell keineswegs plane, meinen eingeschlagenen Weg wieder zu verlassen. Ab jetzt nehm ich dich auch wieder mehr mit.

Zusammenhüpfen ist doch irgendwie schöner 🙂

Einen ganz wichtigen Grund, warum du in den vergangenen Wochen so wenig von mir gehört hast, habe ich hier komplett außen vorlassen – dazu ist gerade noch ein eigener Artikel in Arbeit. Denn das Thema braucht etwas mehr Aufmerksamkeit.

Worauf bist du gerade so richtig hungrig? Womit fütterst du dich? Was sind aktuell die wichtigsten Themen in deinem Leben? Ich freu mich auf deinen Kommentar! 

 

 

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5 Kommentare zu „Von Morgenroutine, Persönlichkeitsentwicklung und anderen Selbstversuchen“

  1. Ein wirklich toller Artikel und ich finde mich in sehr vielen deiner Worte wieder. Es ist ein spannender Weg, nichts für Feiglinge, aber er lohnt sich!
    Weiter so! Ganz toll ist auch das Buch „Ein neues Ich“ von Joe Dispenza.

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    1. Vielen Dank und wie schön, dass du dich in einigem wiederfinden kannst! Von dem Buch habe ich jetzt schon häufiger gehört, steht definitiv noch auf meiner To-Read-Liste 🙂 Danke für den Tipp!!

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    1. Liebe Lu, danke für deine ermutigenden Worte 🙂 Es freut mich, dass du auch gerade auf einem Weg bist, den du scheinbar voller Spannung, Freude und Dankbarkeit gehst! Weiterhin ganz viel Spaß auf diesem Weg! Risk your own happiness… 🙂

      Gefällt 1 Person

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